Schmerzsignale erkennen

Schmerzsignale erkennen

Oft ist es gar nicht so einfach zu erkennen, ob Hunde oder Katzen unter Schmerzen leiden. Sie sind Meister darin, sich ihre Schmerzen nicht anmerken zu lassen und entwickeln oft Schonhaltungen, lange bevor wir Menschen es erkennen. Die Signale für Schmerzen sind außerdem bei jedem Tier sehr individuell. Wenn Sie Anzeichen von Schmerzen bei Ihrem Tier entdecken, lassen Sie dies bitte unbedingt vom Tierarzt abklären.

Folgende Signale können Anzeichen von Schmerzen sein:

  • verändertes Gangbild (Lahmheit, steifer oder unsicherer Gang)
  • Ruhelosigkeit oder auch vermehrtes Ruhebedürfnis
  • plötzliche Wesensänderungen
  • Vermeiden bestimmter Bewegungen
  • Vermeiden von Gangarten (z.B. nur Trab statt Schritt)
  • Probleme beim Aufstehen
  • Anlaufschmerzen (Probleme nur zu Beginn, läuft sich aber mit der Zeit ein)
  • vermehrtes Hecheln und flache, schnelle Atmung
  • Apathie, Desinteresse
  • Ungehorsam (springt z.B. nicht mehr freiwillig ins Auto oder setzt sich nicht mehr hin)
  • Aggressivität oder Ängstlichkeit
  • Belecken oder Kratzen der schmerzhaften Stelle
  • veränderte Körperhaltung (aufgezogener Rücken, herabhängende oder eingezogene Rute, veränderte Kopfhaltung)
  • Appetitlosigkeit oder Gewichtszunahme
  • zusammengekniffene oder eingefallene Augen
  • Lautäußerungen
  • vermehrtes Schmatzen
  • Probleme beim Harn-/Kotabsatz